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PAC

PAC - Prüfungs- und Auftrittscoaching für die Jahrgänge 8 bis 13

Was ist PAC®?

Prüfungs- und Auftrittscoaching nach Dr. Timo Nolle (PAC®) ist ein Unterstützungsangebot, um Euch in stressigen und herausfordernden Lern- und Schulsituationen beizustehen. Dabei wird auf Eure individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen eingegangen. Durch individuelle Gespräche, gezielte Techniken und Methoden baut Ihr Ängste ab, stärkt Euer Selbstvertrauen und entwickelt mehr Spaß und Erfolg beim Lernen.

Jahrgang 11-13Abiturvorbereitung

Geht es auf das Abitur zu, kommen oft die Fragen.  Schaffe ich das Abitur? Weiß ich, welches Profil ich wählen möchte? Habe ich gute Lerntechniken, Motivation und Selbstsicherheit? Hindert mich Prüfungsangst? Bin ich mündlich sicher? Wir arbeiten gemeinsam an Eurem Erfolg.

Wer sind die Coaches?

Die Coaches sind Freiwillige des Freiwilligen Zentrums Hannover, die zum PAC-Coach fortgebildet und zertifiziert wurden.

Wie erreicht Ihr unsere Coaches an der Elsa?

Melanie (melanie.cordini@web.de) 

Andreas (andreas.reichert@netcologne.de)

Was passiert im Coaching? Im ersten Gespräch klären wir mit Dir gemeinsam genau dein Anliegen und können dieses dann in vertraulichen Einzelgesprächen (45 Min) vor Ort an der Elsa gemeinsam herausarbeiten. Das kann einen Termin oder auch regelmäßige Treffen zur Folge haben, je nach Wunsch und Bedarf. Jeder kommt mit unterschiedlichen Wünschen zu uns. Dabei kann es zum Beispiel um Lerntechniken, Motivation, Prüfungsangst oder selbstsicheres Auftreten/Vortragen gehen. Schlechte Noten können ein Anlass sein, müssen es aber nicht. Wir sehen auch viele sehr gute Schüler, die mit Prüfungsstress und Versagensängsten kämpfen. Das ist oft für Außenstehende nicht nachvollziehbar und deswegen manchmal für Dich als Betroffener oder Betroffene schwierig anzusprechen.   Geht es um schlechte Noten, ist unser erster Schritt, die Gründe hierfür herauszufinden. Dann entscheiden wir mit Dir über die passende Form der Unterstützung. Die Gründe können sehr unterschiedlich sein:

Wie lernst Du? Lerntechniken haben einen großen Einfluss darauf, ob Du den Stoff gut verstehst und ob er langfristig abrufbar ist. Wichtig für Deine Motivation ist auch, welche Technik Dir am meisten Spaß macht. Das ist individuell sehr verschieden.

Fehlt Motivation? Hier steht die Frage im Mittelpunkt: Wofür lerne ich, warum und für wen? Sprich: Was ist der Sinn des Ganzen. Überraschenderweise finden viele eine für sie selbst überzeugende Antwort erst im Gespräch.

Fehlendes Selbstvertrauen oder die Angst zu scheitern? An dieser Stelle arbeiten wir oft mit psychologischen Methoden, die weit über Deinen Schulalltag hinaus ansetzen und neue persönliche Entwicklungschancen eröffnen. Viele Barrieren existieren vor allem in Deinem Kopf. Manchmal ändert eine einfache Erkenntnis den Umgang mit einer Herausforderung komplett und dauerhaft.

Stören Handy und Co. beim Lernen? Oft macht die Mischung den Erfolg, einerseits der Ausschluss von Medien in bestimmten Situationen andererseits die bewusste Nutzung für den Lernprozess. Wo nützt es Dir, wo schadet es? Hier finden wir gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen für eine Nutzung, mit der Du zufrieden ist.

Stehen andere Herausforderungen im Vordergrund? Manchmal beschäftigen Dich andere Themen ,deren Lösung für Dich wichtiger ist als der Schulstoff, auch hierfür ist im Coaching Raum

Bist Du einfach überfordert mit dem Stoff?  Es kann sein, dass Du irgendwann merkst, Du schaffst es nicht. Das ist ok. Wichtig ist, es zu erkennen und an dem Ort und mit dem Stoff weiterzumachen, der für dich passt, auch wenn Du vielleicht andere enttäuschst  

Beispiele für erfolgreiche Methoden…

Eine erste Maßnahme bei schlechten Noten: Druck nehmen. Bleib entspannt. Überlege später in Ruhe, woran es gelegen haben könnte und was die Lösung für das nächste Mal wäre. Noten sagen nichts über Dich als Person aus, Du bist genauso groß oder wertvoll wie vorher, wenn Du eine 5 nach Hause bringst.

Eine einfache Methode zum Stressabbau kannst Du gleich schon üben: Die 4-7/11-Atemtechnik: Bei Stress oder auch Blackout in Klassenarbeiten hilft 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen, 11 Mal wiederholen.“ Durch das kontrollierte Atmen entspannt Dein Körper. Danach kannst Du meist leichter weiterarbeiten.

Stoff vergessen oder nicht verstanden? Mit der Lernmethode der mentalen Landkarte zum Beispiel lernst du vernetzt statt linear zu denken   Das Ergebnis: Wissen bleibt besser im Kopf und ist leichter abrufbar, auch unter Stress.

Die passende Technik für Dich! Es ist sinnvoll, verschiedene Lernmethoden auszuprobieren. Wir lernen über das Hören, Fühlen und Umsetzen – also mit allen Sinnen. Finde heraus, was für Dich am besten funktioniert. Vielleicht lernst du leichter mit Kopfhörern beim Joggen oder Spazierengehen oder mit Musik.

Aktives Lernen: Wenn Du den Stoff nur durchliest oder Vokabeln immer der Reihe nach anschaust, riskierst Du, weniger zu verstehen oder schnell zu vergessen. Passives Lernen heißt das. Versuch mal, die Vokabeln aktiv in Sätze einzubinden, Lernreihenfolge zu wechseln oder spielerisch abzufragen. Warum nicht Memory Karten mit Vokabeln erstellen?

Speziell für Auftrittsangst nutzt der PAC Ansatz eine wirkungsvolle vierstufige Methode, die wir gemeinsam mit Dir üben.

Mach Dich zum Experten:  Zusammenhänge, auch in den naturwissenschaftlichen Fächern, kannst Du gut anderen erklären, statt dich abfragen zu lassen. Geh selbst in die Lehrerposition. Wenn Rückfragen kommen, merkst Du, wo Du noch Lücken hast.

Strafe für schlechte Noten? Rede mal mit Deinen Eltern. Aus Bestrafung resultiert meist Druck, der sich in der Prüfung rächt. Je größer Deine Angst, desto schwieriger der Zugriff auf Dein Wissen, weil die Gedanken um Sätze wie:

Wenn ich versage, darf ich nicht…, werde ich nie…, kann ich nicht mehr… kreisen.

Spaß ist wichtig. Sei gerne kreativ beim Lernen. Wer z. B. gerne Tischtennis spielt, warum nicht mit Lernen kombinieren und Punkte gegen Vokabelabfragen tauschen.

© Elsa-Brändström-Schule Hannover